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tel: 04975-779691
mobil: 0152-24781843
Ginsterweg 5, 26487 Neuschoo
PROGRAMMINFO:
Freitag, 20.08.2010
ab 18.00 Uhr Musik mit
Wegweiser - The Voodoolectric - Reimheit -
Foxery Jam - Impuls
Oliver Jüchems -
Blockwart und Basur - DJ KODI
10.00 Uhr Veranstaltung
Theater „Süchtig“ - Jugend zwischen Alkohol und Psychiatrie
11.00 Uhr WORKSHOP A
Pablo Arduin, Buchvorstellung und Lesung „Gefühlswelt eines Emigranten“
12.00 Uhr WORKSHOP B
Lernfabriken abschalten
13.00 Uhr WORKSHOP C
Abrüsten für den Frieden „Das Kriegsmonster“
ab 15.00 Uhr Musik mit
Nige Band - Riverline - Puppendoktor Pille -
Fine Fellows - Balboa - Denzko
Boykott - Johnny Mauser - Irie Attempts -
The Sovereigns
DJ Grabo & Chris DJ Botanic Blue (Goa)
10.00 Uhr Politisches Frühschoppen mit Pablo Ardouin
12.00 Uhr Veranstaltung
Die musikalische Revolte der 68er – Zwischen Liebe und Revolution am Beispiel von
Rio Reiser und Ton Steine Scherben
ab 14.00 Uhr Musik mit
Ubuntu - Pablo Ardouin - Uwe Banton und
Very Special Guest
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Schlechte Meldungen kann auch die neue Regierung nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie wie die alte dabei, die Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Fast alle Arbeitslosen, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik. Im Mai 2009 kam eine weitere Ausnahme hinzu: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden, zählt der von ihnen betreute Arbeitslose nicht mehr als arbeitslos, obwohl er keine Arbeit hat. Wer die tatsächliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen. Dazu sagte der damalige Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) am 4. Juni 2009 in der Fernsehsendung Panorama: „Alles, was an Effekten durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen entsteht, wird jedes Mal zusammen mit der Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht. ... Ich glaube, dass man sich auf die Seriosität dieses Prozesses verlassen kann." Wer anders rechnen wolle, könne ja „seine Zahl veröffentlichen. Das tun wir gern. Hier ist die tatsächliche Zahl, die allein auf amtlichen Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit beruht. Im Mai 2010 sind 4,45 Millionen Menschen arbeitslos. Zeit zu handeln statt zu tricksen.
Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Mai 2010 = 4.451.136
Offizielle Arbeitslosigkeit = 3.241.529
Nicht gezählte Arbeitslose = 1.209.607
Älter als 58 Jahre, beziehen Arbeitslosengeld II = ca. 350.000
Älter als 58 Jahre, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III) = 1.192
Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten) = 303.697
Berufliche Weiterbildung = 214.548
Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining) = 1.565
Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. private Arbeitsvermittlung) = 252.649
Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose) = 38.827
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) = 3.227
Kranke Arbeitslose (§ 126 SGB III) = 43.902
Quellen: Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland. Monatsbericht Mai 2010.
Links geht der Weg!
DIE LINKE.Wittmund
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DIE LINKE. gegen Privatisierung der West-LB und riesigen Stellenabbau im Landesdienst NRW - Solidarität und Zustimmung aus Niedersachsen!
Erklärung der Landesvorsitzenden DIE LINKE.Niedersachsen vom 22.05.2010
Der Wille der Wählerinnen und Wähler in NRW ist eigentlich ganz deutlich: Ein Politikwechsel weg von neoliberaler Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen der Mehrheit der Bevölkerung und der notwendigen Regulierungen in Finanzgeschäften. Stattdessen schliessen SPD und Grüne einen Abbau von 8.700 (!!) Stellen im Landesdienst nicht aus und wollen die West LB privatisieren. Es ist richtig, dass dies DIE LINKE. nicht mitmacht. Wir erklären aus Niedersachsen unsere volle Unterstützung für eine solche Haltung. Für DIE LINKE. gelten die Inhalte eines Wahlprogramm auch nach einer Wahl. Das unterstützen auch Wählerinnen und Wähler.
Gute Arbeit - hieß es auch bei der SPD. Doch wie sollen Landesbedienstete durch einen solchen Stellenabbau die Arbeitsverdichtung u.a. Verschlechterungen der Arbeits-bedingungen werten? Oder heisst es weiterhin, gute Arbeit ist dort, wo es überhaupt Erwerbsarbeit gibt?
Es ist längst fällig, die Verantwortlichen der Finanzkrise zur Kasse zu bitten. Stattdessen sollen Einflußmöglichkeiten durch eine beabsichtigte Privatisierung der West LB aus der Hand gegeben werden. Eine solche Haltung bereitet das nächste Finanzchaos vor.
Wir zahlen nicht für Eure Krise! Unter diesem Motto wird zur Demonstration am 12. Juni 2010 in Berlin und Stuttgart aufgerufen. Mit dem Ausschluss der Partei DIE LINKE. aus der Regierung in NRW verantworten SPD und Grüne, das die Mehrheit der Bevölkerung weiterhin für die Krise zahlt.
Wir sagen NEIN dazu und rufen in Niedersachsen auf zur Demo
am 12. Juni 2010 in Berlin!
Giesela Brandes-Steggewentz Diether Dehm
Landesvorsitzende Landesvorsitzender |
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